CBD und Hautpflege

Alles, was du über Cannabidiol für deine tägliche Beauty-Routine wissen musst.

Hanf für die Haut? Oh yes, das macht gute Laune auch ohne das "High". Als Öl zur oralen Einnahme bei Schlafproblemen, Unruhe oder Schmerzen ist CBD ja längst bekannt, doch immer mehr Fokus richtet sich seit kurzer Zeit auf CBD-Kosmetik. Welches Potential die neue Hanf-Hautpflege hat und was zu beachten ist, haben wir für dich zusammengefasst. Hilft es bei Problemhaut oder hat es einen verjüngenden Effekt? Das erfährst du hier.

Der Trend in Sachen Kosmetik für 2020 ist ganz klar: Natürliche Produkte, wenig Chemie und faire sowie (unbedingt) tierversuchsfreie Inhaltsstoffe. Was wir täglich verwenden wollen wir schließlich ohne schlechtes Gewissen tun, oder? Der “Clean Beauty-Trend” folgt dem “cleanen Eating”, mit Schwerpunkt auf pflanzliche Produkte. Die Natur bietet uns eine Vielfalt an pflegenden Substanzen, das weiß jeder, der beispielsweise Mandelöle, Avocado-Gesichtsmasken oder Aloe Vera ausprobiert hat. Deshalb könnte CBD als Wirkstoff aus der Hanfpflanze nicht besser in unsere 2020 Beauty-Routine passen. Das Potential ist riesig, denn CBD wird als neues Beauty-Elixier bereits von vielen Verfechtern der Naturkosmetik gefeiert, vor allem in den USA gibt es bereits Studien, die den positiven Effekt auf Alterungsprozesse im Körper nachgewiesen haben und das schlägt jetzt Wellen nach Europa.

Was kann CBD?

Zuerst ist es wichtig, ein paar entscheidende Unterschiede klar zu stellen. CBD ist legal und es ist nicht gleich Hanföl oder Hanfsamenöl, welche man beispielsweise im Reformhaus findet. Hanf hat ebenfalls positive Effekte auf unsere Haut, aber nicht die gleichen, die CBD-Kosmetik vorweisen kann. CBD ist beispielsweise anti-entzündlich, reich an Antioxidantien und ist ein speziell gewonnener Extrakt aus der weiblichen Hanfpflanze. Die höchste CBD-Konzentration ist in den Blättern und Blüten zu finden und wird auf schonende Weise extrahiert, um die wichtigen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören. Hanf ist also nicht dasselbe wie Marihuana, während Hanföl nicht die Eigenschaften von Cannabidiol besitzt.  

Ein Wundermittel gegen alles?

Laut Forschung und Erfahrungsberichten kann die Verwendung von CBD in der Kosmetik positive Wirkungen auf die Haut haben. Als größter Organismus unseres Körpers, ist die Haut oft Extremen wie Kälte oder Hitze ausgesetzt. Durch die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung von CBD können CBD-Cremes, Seren oder Öle gegen Hautreizungen, Akne und sogar aufgrund der reichhaltigen Fettsäuren (Omega 3 und Omega 6) gegen trockene Haut oder Hautkrankheiten wie Psoriasis helfen. Zudem wird von einer Regulierung der Talgproduktion gesprochen und der Minderung von Faltenbildung. 

CBD-Kosmetik

Klingt nach einem Wundermittel, oder? Eher nein, denn CBD ist zwar ein universell einsetzbares Produkt, aber kein Wunderheilmittel. Es ist wissenschaftlich erklärbar: CBD besitzt die Eigenschaft mit unserem körpereigenen Endocannabinoid-System zu wirken und wichtige Botenstoffe zur Schmerzlinderung sowie Entzündungshemmung zu entfalten. Durch die Stimulierung von CB1- und CB2-Rezeptoren bei der Anwendung von CBD können Botenstoffe aktiviert und Krankheiten aktiv bekämpft werden. Es hilft unserem Körper auf natürliche Weise wieder in Balance zu kommen, nicht mehr und nicht weniger. Und Balance finden wir toll! Gerade bei Stress, zu wenig Bewegung oder dem ein oder anderen Glas Rotwein, das sich schon mal in einem Pickel äußern kann – zugegeben es war wohl eher die Schokolade – kann Ausgeglichenheit nicht schaden. Und jetzt wo eine amerikanische Studie den positiven Effekt auf Alterungsprozesse durch CBD im Körper nachgewiesen hat sagen nicht nur die Kardashians "ja" zu CBD in der Creme.

Wie wendet man CBD-Kosmetik an?

Vor der Anwendung von CBD-Cremes sollte die zu behandelnde Hautstelle gereinigt sein, damit Verunreinigungen und Bakterien entfernt werden. Danach kann die Creme, das Serum oder das CBD-Öl aufgetragen werden: sanft einmassieren, dann hat es gleichzeitig einen entspannenden Effekt. Eine regelmäßige Anwendung wird geraten, sodass man nicht zu viele Wechsel der Produkte vornimmt und die Haut sich nicht immer wieder neu einstellen muss. Nur bei einer regelmäßigen Anwendung wird man mit der Zeit die positiven Änderungen feststellen können. In Kombination mit Aloe Vera ist Cannabidiol sehr wirksam, denn Aloe Vera spendet Feuchtigkeit und hilft ein Schutzschild aufzubauen, während CBD tiefer in die Hautschichten eindringen kann. So ergänzen sich beide Pflanzenstoffe hervorragend. Auch Hanf und Hyaluron funktionieren bestens zusammen: die Haut wird tiefenwirksam versorgt und wirkt durch das Speichern der Feuchtigkeit praller.

Tipp: Immer auf die Inhaltsstoffe achten und Kosmetik mit einem Bio CBD Full-Spectrum-Extrakt oder Broad Spectrum nutzen. Diese Produkte sind zwar meist etwas teurer, werden aber durch spezielle moderne Extraktionsverfahren (man kann dies vergleichen mit kaltgepressten Ölen, die bekanntlich auch besser in der Wirkung sind) hergestellt. So bleiben alle wichtigen Inhaltsstoffe der Pflanze erhalten und man kauft ein Qualitätsprodukt ein, an dem man länger – denn man braucht weniger für die gleiche Wirkung – und sicher auch intensivere Freude hat. 

 

 

Zur CBD-Kosmetik

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